Yoga

Eine der wohl bekanntesten Entspannungsmethoden ist das Yoga. In Deutschland allein wird es von rund 5 Millionen Menschen praktiziert. Nicht nur in Wellnesshotels, sondern auch in Fitnessstudios und zu Hause hilft es viele...

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Yoga

Eine der wohl bekanntesten Entspannungsmethoden ist das Yoga. In Deutschland allein wird es von rund 5 Millionen Menschen praktiziert. Nicht nur in Wellnesshotels, sondern auch in Fitnessstudios und zu Hause hilft es vielen Menschen dabei, sich zu entspannen und neben dem stressigen Alltag einen Ausgleich zu finden.
Yoga kommt aus Indien und bezeichnet im Allgemeinen eine philosophische Lehre, die nicht nur aus körperlichen, sondern auch geistigen Übungen besteht. Die Wurzeln des traditionellen Yogas liegen im Hinduismus und auch im Buddhismus. Der Name selbst kommt aus dem Sanskrit und bedeutet im weitesten Sinne „Harmonie“ oder „Vereinigung“. Ursprünglich ging es nämlich nicht ausschließlich um Entspannung, Beweglichkeit und Stärkung der Muskulatur, sondern vielmehr darum, Selbsterkenntnis und die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele zu erlangen. Die in Europa bekannte Form, die hauptsächlich aus körperlichen Übungen besteht, ist nur eine von vielen Schulen der indischen Yoga Philosophie.

Aber auch meditative Formen von Yoga, die den Schwerpunkt nicht auf Körperfiguren und Übungen legen, werden immer bekannter. Bei diesen Formen geht es vor allem um die geistige Konzentration. Generell kann das moderne Yoga, das in unseren Kulturkreisen gelehrt und angewandt wird, auf das 19. Jahrhundert zurückgeführt werden. Wie bei vielen der asiatischen Schulen und Praktiken wurde auch das Yoga an unsere westlichen Kulturkreise angepasst und Ideen aus der Psychologie und dem physischen Training aufgenommen. Das führt dazu, dass die meisten Yoga Kurse heute wenig mit dem traditionellen Yoga gemein haben, das auf einer komplexen Philosophie und bestimmten Lehren basiert.

Das Yoga des 20. Jahrhunderts

Das moderne Yoga kann sowohl meditativ als auch körperbezogen ausgeprägt sein, meistens rückt aber der Fitness-Aspekt in den Fokus. Die Praxis dient zur Entspannung und zur persönlichen Weiterentwicklung und ist unabhängig von der Religion oder Lebensphilosophie des Praktizierenden.

Yoga ist vor allem deshalb beliebt, da es nachweislich positive Effekte auf unsere Gesundheit hat. Es kann sowohl den physischen als auch den psychischen Zustand maßgeblich verbessern. Häufig wird es Menschen empfohlen, die unter chronischen Kopfschmerzen, Durchblutungs- bzw. Schlafstörungen oder Nacken- und Rückenschmerzen leiden. Bei den Asanas wird auch der allgemeine Körperzustand gefördert und erhalten. Als Asanas werden die Körperstellungen bzw. Figuren bezeichnet. Diese dienen nicht nur der Kraftentwicklung, sondern fördern auch die Beweglichkeit, den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur. Wer regelmäßig Yoga praktiziert beugt außerdem Körperverspannung vor.
Aber auch bei emotionalen Leiden wie Angstzuständen oder Depression, kann Yoga zur Verbesserung beitragen und soll generell eine beruhigende Wirkung auf den inneren Zustand haben. Sowohl die körperlichen als auch das meditativen Varianten dienen daher auch dem emotionalen Ausgleich im alltäglichen Leben.

Obwohl Yoga sehr verbreitet ist und zahlreiche Bücher und YouTube Videos Anleitung bieten und Wissen vermitteln, sollte man auf die Anleitung von professionellen Lehrern, die speziell ausgebildet sind, keinesfalls verzichten. Denn falsch ausgeführte Übungen können dem Körper schaden. Daher bieten viele Wellnesshotels professionelle Kurse, die Sie sicher und Schritt für Schritt an Übungen heranführen, und so zur Verbesserung Ihres Wohlbefindens beitragen.

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