Meeresstrand

Neben den Anwendungen und Angeboten eines Wellnesshotels ist auch die Lage und die Umgebung von besonderer Bedeutung. Je nach Beschwerden oder aber auch Vorlieben, kann eine bestimmte Umgebung maßgeblich für den Erholungsprozess sein. Nicht nur wirken sich bestimmte Klimaarten positiv auf viele Beschwerden aus, sondern auch das generelle Wohlbefinden ist wichtig für den Erholungsprozess. Nur wer sich in seiner Umgebung wohl fühlt, kann richtig entspannen.
Viele Entspannungssuchende zieht es an die Küste und an den Meeresstrand. Sie suchen am Meer Stärkung für Körper und Seele. Nicht nur das Klima, sondern auch das Meerwasser kann nachweislich bei bestimmten Beschwerden und Erkrankungen den Heilungsprozess anregen und unterstützen. Am Meer kann der Körper regenerieren und sich von Erschöpfung und Stress erholen. Auch Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, spüren eine deutliche Verbesserung nach einem Aufenthalt am Meer.

Meerwasser

Stark salzhaltiges Wasser kann vor allem bei Haut- und Atemwegserkrankungen helfen. Meerwasser hat durchschnittlich zwar nur einen Salzgehalt von 3,5 Prozent, hat aber trotzdem zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper und den Erholungsprozess.
Salzhaltiges Wasser ist zum Beispiel wohltuend für die Haut: Salzwasser desinfiziert nicht nur, sondern kann Entzündungen lindern und dem Alterungsprozess der Haut dank der im Meerwasser enthaltenen Mineralien entgegenwirken. Im Meereswasser befindet sich zum Beispiel Kalium, das die Abwehrkräfte der Haut anregt. Aber auch Brom ist im Meerwasser enthalten, das eine positive und beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Das Meer bietet außerdem die Möglichkeit, sich zu Bewegen. Ob Spaziergänge am Strand oder kräftige Züge durch die Wellen, besonders Menschen, die im Alltag viel sitzen und wenig rauskommen, sollten ihrem Körper die Gelegenheit geben, sich zu entfalten und aktiv zu werden.

Meeresluft

Auch die Meeresluft hat einen hohen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen wie Magnesium, Jod und Salz. Diese Zusammensetzung der Luft regt das Immunsystem an und hilft bei Problemen der Atemorgane. Wer ans Meer kommt, kann endlich einmal wieder richtig durchatmen. In der Seeluft befinden sich ebenfalls sogenannte Aerosole. Aerosole sind winzige Meerestropfen, die in die Luft gelangen und sich positiv auf die Schleimhäute auswirken. Daher ist ein Aufenthalt am Meer vor allem bei Bronchitis zu empfehlen. Die sauerstoffreiche und pollenfreie Luft am Meer, vor allem aber an der Nordsee, bietet außerdem Asthmatikern besondere Erholung und Entspannung. Aber auch für Menschen, die nicht unter speziellen Erkrankungen der Atemwege oder Schleimhäute leiden, ist frische Luft unabdinglich für den Erholungsprozess. Zusätzlich fördert das Reizklima an der Küste den Stoffwechsel, den Kreislauf sowie die Gesamtaktivität des Körpers und kann so auch dabei helfen, abzunehmen. Das Reizklima an der Küste ist außerdem ein bedeutsamer Heilfaktor bei gewissen Krankheiten.
Zu guter Letzt bietet das Meer und die entspannende Meeresluft die Gelegenheit, sich in der Sonne zu strecken und eine kleine Auszeit zunehmen. Sonnenbäder am Meer dienen tatsächlich nicht nur der Entspannung, sondern verwöhnen und pflegen die Haut. Wer „wohl dosierte“ Sonnenbäder nimmt, regt im Körper damit die Produktion von Kortison und die Ausschüttung von Glückshormonen, den sogenannten Endorphinen an.